Welt der Naturwissenschaften und Politik

(Scientific Medley)

 Jahresübersicht 2006

Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst. (Abraham Lincoln)

21. September 2026

zurück Übersicht weiter

ENIAC, MANIAC & Co


Die Frage, wann das Computerzeitalter begonnen hat, ist nicht einfach zu beantworten. Der Mathematiker, Physiker und Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) stellte die ersten Weichen, als er ein Zahlensystem mit nur 2 Ziffern erfand: 0 und 1. Dieses „binäre“ System wird heute generell in allen Computern verwendet. Alan Mathison Turing (1912-1954) entwickelte 1936 die „Turing-Maschine“, ein Konzept einer automatischen Rechenmaschine, die jede mathematische Berechnung bewältigen konnte und für die Entwicklung aller modernen Computer von entschei-dender Bedeutung war. Es ist bis heute umstritten, wann und wo der erste Rechner in Betrieb ging, der den Namen Computer verdient. In den USA wurde 1995 ein rundes Jubiläum gefeiert, weil fünfzig Jahre zuvor der ENIAC (Electronical Numerical Integrator and Computer) in Philadelphia eingeweiht worden war. ENIAC galt in den Medien jahrelang als der erste Computer der Welt. Die Arbeiten anderer Forscher wie John Atanasoff (1903-1995) oder Konrad Zuse (1910-1995) wurden einfach ignoriert. Der Deutsche Zuse hatte zwischen 1936 und 1941 die ersten vollautomatischen programmgesteuerten Rechner gebaut.

Während der Beginn des Computerzeitalters umstritten ist, kann 1956 als das Jahr des Durchbruchs in der Anwendung bezeichnet werden. Vor 50 Jahren entwickelte John Backus bei IBM die heute noch gebräuchliche Programmiersprache Fortran, John McCarthy erfand LISP, die erste Sprache für künstliche Intelligenz, das Programm MANIAC I war das erste, das einen Menschen bei einer Schachpartie schlug, die britische Chemikerin Dorothy Hodgkin entschlüsselte mit Hilfe eines Computers das Vitamin B-12 und die Amerikaner John Bardeen, Walter Brattain und William Shockley erhielten den Physiknobelpreis für die Entwicklung des Transistors.

Computersprachen benötigt man, um einem Rechner Anweisungen geben zu können, wie etwa die Verwertung von Zahlen oder die Überwachung von Maschinen. Nach Fortran folgten die Programmsprachen Cobol, Basic, Pascal und andere. Moderne Sprachen wie Java, php und XML wurden bereits für den Einsatz im Internet konstruiert.

Es ist nicht mehr möglich, die vielfältigen Verwendungen der Computer zu überblicken. Sie reichen von der Textverarbeitung über die Computerspiele bis hin zu äußerst komplexen wissenschaftlichen Simulationen. Zurzeit versucht man Computern so etwas wie selbstständiges Denken (künstliche Intelligenz) beizubringen. Dieses Thema wurde schon 1969 im legendären Film „2001“ behandelt: Ein fehlerhaft arbeitender und denkender Computer namens „HAL“ tötet bis auf einen Mann die Besatzung eines Raumschiffes, weil er einer drohenden Abschaltung zuvorkommen will.




© 2006 Rudolf Öller, Bregenz

Frontpage Übersicht Sitemap Joker Kontakt und Videos
1996 1997 1998 1999 2000
2001 2002 2003 2004 2005
2006 2007 2008 2009 2010
2011 2012 2013 2014 2015
2016 2017 2018 2019 2020
2021 2022 2023 2024 2025
2026 .. .. .. ..

Helden der Wissenschaft:
James Dewar
(1842-1923)
war ein Pionier der Tieftemperaturphysik und entwickelte das "Dewar-Gefäße" zur Aufbewahrung verflüssigter Gase. Tiefgefrorene Embryonen werden in Dewargefäßen aufbewahrt.

 

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben.

Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension

Rudolf Oeller:

Theke, Antitheke, Syntheke

Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod.

Verlag novum, Zürich.
ISBN 978-3-99130-025-0

Wir waren eine Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern, ein Heavy Metal-Pater, ein schwuler Bierbrauer, eine nymphomanische Jungfrau, ein verkrachter Physiotherapeut und andere schräge Figuren waren dabei.
Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Gruppe von Leseratten, Spinnern, Plaudertaschen. Ein Drink-Team der Extraklasse. Jeder von uns hatte eine dunkle Vergangenheit und etwas zu verbergen.
Voll Hoffnung starteten wir ins Neue Jahr, am Ende wurde es eine Reise in den Tod.

Leser dieser Internetseite werden den einen oder anderen Artikel im Buch wiederfinden.

Das Buch ist beim novum-Verlag, bei Amazon und im Buchhandel erhältlich.

Interview zum Buch