Welt der Naturwissenschaften und Politik

(Scientific Medley)

 Jahresübersicht 2005

Dass die Wölfe nach Freiheit schreien, ist begreiflich; wenn die Schafe in ihr Geschrei einstimmen, so beweisen sie damit nur, dass sie Schafe sind. (Rudolf von Jhering)

31. August 2026

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DER BARRINGER-KRATER

Das Jahr 1905, dessen hundertste Wiederkehr bereits ausgiebig gefeiert wurde, gilt seit Albert Einsteins berühmten Abhandlungen über die Molekularbewegung, über die Teilchentheorie des Lichts und über die Relativität von Raum, Zeit und Masse als „annus mirabilis“ -das wunderbare Jahr der Wissenschaft. Im selben Jahr stellte der Bergbauingenieur Daniel Moreau Barringer eine Behauptung auf, die das Bild der Vergangenheit unserer Erde für immer verändern sollte.

Im US-Bundesstaat Arizona befindet sich rund 50 Kilometer östlich von Flagstaff ein Krater mit 1,5 Kilometer Durchmesser und 200 Meter Tiefe. Daniel Barringer deutete den Krater nicht als Rest eines Vulkanausbruchs sondern als Folge des Einschlags eines Eisenmeteoriten. Danach verbrachte der Geologe drei Jahrzehnte seines Lebens damit, den Eisenmeteoriten im Kraterinneren zu finden. Der Meteorit war jedoch mit einer so hohen Geschwindigkeit aufgeprallt, dass ein großer Teil sofort verdampfte. In der Umgebung des Kraters hat man erst nach und nach Trümmer mit einer Gesamtmasse von 30 Tonnen gefunden.

Genauere Untersuchungen zeigten, dass Barringer Recht hatte. Der Eisenmeteorit schlug vor etwa 50.000 Jahren – geologisch gesehen also vor kurzem - mit hoher Geschwindigkeit ein und bewirkte eine Explosion vergleichbar einer Wasserstoffbombe mit mehreren Megatonnen Sprengkraft. Beim Aufprall wurden geschätzte 200 Millionen Tonnen Material weggesprengt. Im Krater wurde das Material geschmolzen, teilweise sogar verdampft, wodurch neue Mineralien entstanden. Die Schockwelle erzeugte ein Erdbeben und einen Hurrikan, der im Umkreis von vielen Kilometern jedes Leben auslöschte. Nachdem sich diese Erkenntnisse durchgesetzt hatten, begann weltweit eine bis heute andauernde Suche nach Einschlagskratern und ihren Überresten.

Urlauber, die den Südwesten der USA bereisen, sollten den am besten erhaltenen Einschlagkrater der Welt ins Besichtigungsprogramm aufnehmen. Wegen des trockenen Wüstenklimas in Arizona ist der Einschlagtrichter noch gut erhalten. Zieht man in der Umgebung einen Magneten durch den heißen Wüstensand, bleiben heute noch winzige Eisenkörnchen hängen. Der Barringer-Krater lehrt uns, dass unsere Erde - und mit ihr alles Leben - immer schon bedroht war. Der einzige Trost, der uns bleibt, ist, dass nach jeder größeren Katastrophe viele Tier- und Pflanzenarten ausgestorben sind, danach aber neue Formen entstehen konnten. Das Massensterben am Ende des Erdaltertums vor 225 Millionen Jahren ebnete den Reptilien den Weg. Die Vernichtung der Saurier vor 65 Millionen Jahren ermöglichte die rasche Entwicklung der Säugetiere und Vögel.

Kometen und Meteore
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Die Ediacara-Fauna
Spektrum der Wissenschaft

© 2005 Rudolf Öller, Bregenz

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Helden der Wissenschaft:
Gregg Semenza
(*1956)
zeigte, dass sich Zellen mithilfe des Hypoxie-induzierten Faktors (HIF) an wechselnde Qualitäten der Sauerstoffversorgung anpassen können, was erstaunlicherweise der Krebsforschung zugute kam.

 

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben im Diesseits.
(Fortsetzung von Typhon District)
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension

Rudolf Oeller:
THEKE, ANTITHEKE, SYNTHEKE
Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod.

Verlag novum, Zürich.
ISBN 978-3-99130-025-0

Wir waren eine großartige Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern waren dabei.
Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Gruppe von Leseratten, Spinnern, Plaudertaschen. Ein Drink-Team der Extraklasse. Voll Hoffnung starteten wir ins Neue Jahr, am Ende wurde es eine feuchtröhliche Reise in den Tod.

Leser dieser Internetseite werden den einen oder anderen Artikel im Buch wiederfinden.

Das Buch ist beim novum-Verlag, bei Amazon und im Buchhandel erhältlich.

Interview zum Buch