Welt der Naturwissenschaften (Scientific Medley)

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 Jahresübersicht 2001


23. Oktober 2021

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JETHRO TULL

Den Freunden gediegener Rockmusik wird warm ums Herz, wenn von "Jethro Tull" die Rede ist. Die englische Rockband Jethro Tull wurde 1967 vom Sänger und Flötisten Ian Anderson in London gegründet. 1971 gelang ihnen der Durchbruch. Rasch etablierte sich die Band als eine der populärsten Popgruppen der siebziger Jahre, deren Musik einzigartig und unverwechselbar ist. Klangmythen aus früheren Epochen wurden in ein Gerüst aus Blues-Rock und klassischen Zitaten kunstvoll eingebaut. Ian Anderson führte die Querflöte als ernst zu nehmendes Instrument in die Rockmusik ein, und mit dem Tragen alter Kostüme inszenierte die Band ihre Liveshows als moderne Burleske. Der größte Erfolg ihrer Karriere gelang Jethro Tull mit "Locomotive Breath" aus dem ebenfalls sehr erfolgreichen Album "Aqualung". Seit dem Aufkommen der Punkbewegung verlor Jethro Tull an Bedeutung, erlebte jedoch im Rahmen des Revivaltrends der neunziger Jahre eine Renaissance. Kommende Woche geben Jethro Tull Konzerte in Italien. Sie treten unter anderem in Brescia, Ancona, Rom und Cagliari auf. In der letzten Juniwoche gastieren sie in mehreren deutschen Städten.

Nicht nur die Musik von Jethro Tull ist ungewöhnlich. Auch der Name hebt sich von dem anderer Rockbands ab. Benannt ist die Band nach einem Engländer, der sich um die Entwicklung der Welternährung verdient gemacht hat.

Der historische Jethro Tull (1674-1741) war ein englischer Landwirt, der wegen seiner Erfindungen von Ackerbautechniken und -geräten berühmt wurde. Tull wurde in Basildon (Berkshire) geboren und studierte an der Universität Oxford. Später wurde Tull zum Anwalt der Krone ernannt, obwohl er nie als Jurist tätig war. Vielmehr wurde er Landwirt und erfand eine Maschine, die Samen in Reihen aussäte. Zwischen den Reihen konnte mit einem Kultivator gearbeitet werden, dadurch musste weniger Unkraut gejätet werden. Der in der Maschine verwendete Rotationsmechanismus, den Jethro Tull erfand, bildete die Grundlage aller späteren Sämaschinen. Tull legte Wert auf die Lockerung des Bodens, so dass Luft und Feuchtigkeit an die Wurzeln der wachsenden Pflanzen gelangen konnten. Zu diesem Zweck entwickelte er eine Pferdehacke.

Die Drillmaschine zur Aussaat erfand Jethro Tull 1701, also vor genau 300 Jahren, als die Bevölkerung und der Nahrungsbedarf deutlich anstiegen. Die Mechanisierung der Landwirtschaft löste somit ein Problem. Erstaunlich, dass ausgerechnet eine gute Rockband an einen beinahe in Vergessenheit geratenen Mitbegründer der modernen Landwirtschaft erinnert.

Lebensgrundlage Boden
Artensterben
Íkologische Steuerreform
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Naturschutz
nature

© 2001 Rudolf Öller, Bregenz


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Trofim Denissowitsch Lyssenko
1898-1976)
darf als Beispiel dienen, dass es auch unter den Wissenschaftlern Verrückte, Intriganten und Unterstützer von Massenmördern (Stalin) gab und gibt.

Silvia liest

Rudolf Oeller:

"Theke, Antitheke, Syntheke"
(Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod)
Verlag novum, Zürich. ISBN 978-3-99130-025-0

Buchrückentext: "Wir waren eine großartige Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern waren dabei. Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Truppe, fast schon ein Dream Team. Drink Team trifft es allerdings besser. Voll Hoffnung starteten wir ins Coronajahr 2020, am Ende wurde es eine teils fröhliche, teils depressive Reise in den kollektiven Tod.
Zunächst glaubten wir, es habe sich um Unfälle gehandelt, die wahren Hintergründe kamen erst an Weihnachten und auch nur zufällig ans Tageslicht. Wie es zu diesen Ereignissen kam? Das ist eine lange Geschichte, die ich am besten anhand meines Tagebuchs erzähle, beginnend mit dem ersten Stammtisch des verdammten Jahres, an dem wir alle trotz Ringen unter den Augen noch fröhlich feierten."

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