Welt der Naturwissenschaften (Scientific Medley)

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25. Oktober 2021

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50 JAHRE RAUMFAHRT: APOLLO


Der Auftrag von Präsident John F. Kennedy, einen Menschen noch vor 1970 auf den Mond zu schießen und heil wieder zur Erde zurück zu bringen, hatte den Zweck, die Vormachtstellung der Sowjetunion im Weltall zu brechen. Die Amerikaner gingen zielstrebig vor und setzten gewaltige finanzielle Mittel ein. Nach dem Mercury-Projekt folgte das Gemini-Projekt mit jeweils 2 Astronauten pro Raumschiff. Die Gemini-Kapseln probten bereits Rendezvous- und Andockmanöver in der Erdumlaufbahn. Mitte der Sechzigerjahre hob beinahe alle 2 Monate ein amerikanisches Raumschiff mit einer Titanrakete ab.

Nach der erfolgreichen Gemini-Serie wurde das Apollo-Projekt gestartet. Es begann mit einer Katastrophe. Die von der US-Flugzeugfirma North American Rockwell gebaute Raumkapsel Apollo war auf einer Saturn 1-B Rakete montiert. Am 27. Jänner 1967 sollten die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward White und Roger Chaffee einen sechsstündigen Bodentest absolvieren. „Feuer in der Kapsel“ waren die letzten Worte von Grissom, dann verbrannten die drei Astronauten. Die Techniker konstruierten rasch eine verbesserte Einstiegsluke, die sich von außen und innen leicht und schnell öffnen ließ. Da die Zeit drängte, wurde das Apollo-Projekt zügig vorangetrieben. Bereits ein Jahr nach dem Unglück startete Apollo 7 mit den Astronauten Schirra, Cunningham und Eisele. Zu Weihnachten 1968 flogen die drei Astronauten Frank Bormann, Jim Lovell (der spätere Kommandant des Unglücksfluges Apollo 13) und William Anders zum Mond und umkreisten ihn mehrmals. Die von der Firma Grumman Aircraft gebaute Mondlandefähre konnte damals noch nicht getestet werden, da sie noch nicht fertig gestellt war. Die nötigen Tests erfolgten schließlich bei den Flügen Apollo 9 und 10.

Die erste bemannte Mondlandung erfolgte am 20.7.1969 durch die Landefähre „Eagle“ von Apollo 11. Der erste Mensch, der seinen Fuß auf einen fremden Himmelskörper setzte, war Neil Armstrong. Er sagte dabei die legendären Worte „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“. Apollo 16 im April 1972 mit den Astronauten Young, Duke und Mattingly bildete den letzten Flug im Apollo-Programm.

Der eigentliche Star des Mondprogramms war die größte jemals gebaute Rakete, Wernher von Brauns sagenhafte Saturn V. Der Gigant war 110 Meter hoch und hatte ein Startgewicht von fast 3.000 Tonnen. Es konnte damit eine Last von über 100 Tonnen in eine Umlaufbahn oder 43 Tonnen in eine Fluchtbahn befördert werden. Die Saturn V versagte nie. Das Konkurrenzprodukt der Sowjetunion war hingegen ein Fehlschlag. Alle vier Startversuche der Großrakete N1 endeten jeweils nach wenigen Sekunden in einer gigantischen Explosion.




© 2007 Rudolf Öller, Bregenz


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Robert Andrews Millikan
(1868-1953)
hatte die scheinbar verrückte Idee, Öltröpfchen in einem elektrischen Feld schweben zu lassen und vermaß damit erstmals die elektrische Elementarladung.

Silvia liest

Rudolf Oeller:

"Theke, Antitheke, Syntheke"
(Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod)
Verlag novum, Zürich. ISBN 978-3-99130-025-0

Buchrückentext: "Wir waren eine großartige Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern waren dabei. Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Truppe, fast schon ein Dream Team. Drink Team trifft es allerdings besser. Voll Hoffnung starteten wir ins Coronajahr 2020, am Ende wurde es eine teils fröhliche, teils depressive Reise in den kollektiven Tod.
Zunächst glaubten wir, es habe sich um Unfälle gehandelt, die wahren Hintergründe kamen erst an Weihnachten und auch nur zufällig ans Tageslicht. Wie es zu diesen Ereignissen kam? Das ist eine lange Geschichte, die ich am besten anhand meines Tagebuchs erzähle, beginnend mit dem ersten Stammtisch des verdammten Jahres, an dem wir alle trotz Ringen unter den Augen noch fröhlich feierten."

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