Welt der Naturwissenschaften und Politik

(Scientific Medley)

 Jahresübersicht 2013

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Voltaire)

11. September 2026

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WE LOVE YOU DICK


Spaßmacher und andere schräge Vögel gibt es überall auf der Welt. Besonders häufig findet man sie unter Wissenschaftlern, wovon hier schon öfter die Rede war. Wenn es unter den Nobelpreisträgern so etwas wie einen ewigen Faschingsprinzen gibt, dann war das der großartige Physiker Richard Feynman, von dem seine Freunde und Kollegen überzeugt waren, er sei der intelligenteste Mensch des 20. Jahrhunderts. Seine Frau kommentierte das angesichts seiner ständigen Bereitschaft, irgendwelche Scherze zu machen mit: „Wenn dies der der klügste Mann der Welt ist, dann Gnade uns Gott!“

Richard Feynman wurde 1918 im Dorf Far Rockway im US-Bundesstaat New York geboren. Im Mathematikunterricht langweilte er sich, worauf ihn sein Lehrer mit Büchern über höhere Mathematik versorgte. In seiner Freizeit reparierte Richard als Teenager Radioapparate, die Fähigkeiten dazu hatte er sich selbst beigebracht. Wegen seiner außergewöhnlichen Leistungen als Student holte ihn Robert Oppenheimer nach Los Alamos, wo er als einer der jüngsten Forscher an der Entwicklung der Atombombe mitarbeitete. Schon damals löste er bei seinen Vorgesetzten einen Schock aus, als er einen Trick entdeckte, Panzerschränke rasch und ohne Gewalt zu öffnen. Als er später im Rahmen eines Bildungsprojekts nach Rio de Janeiro ging, schloss er sich in den Elendsvierteln einer zerlumpten Musikgruppe an, spielte Samba und verblüffte damit seine Kollegen und Vorgesetzten zum wiederholten Mal.

Die größte Leistung seines Lebens, die auch mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet wurde, ist die Quantenelektrodynamik („QED“). Es ist die bisher genaueste Theorie über die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie. Es gelang ihm dabei, komplizierte mathematische Modelle in Form der berühmten „Feynman-Diagramme“ darzustellen. Fast nebenbei begründete Richard Feynman die inzwischen weltweit erfolgreiche Nanotechnologie.

Feynmann hielt viel von Physik und nichts von Ideologie. Er hinterließ mehrere interessante Bücher und scharfsinnige Zitate. Kurz vor seinem Tod schrieb er über die versuchte Vertuschung der Ursachen der Challengerkatastrophe an US-Präsident Ronald Reagan: „For a successful technology, reality must take precedence over public relations, for Nature cannot be fooled“. (Eine erfolgreiche Technik setzt voraus, dass die Realität Vorrang vor der Öffentlichkeitsarbeit hat, denn die Natur lässt sich nicht zum Narren halten.) Feynman hatte dabei „Nature“ groß geschrieben.

Richard Feynman starb vor 25 Jahren, am 15. Februar 1988 in Pasadena. Nach seinem Tod entrollten Studenten ein weithin sichtbares Transparent am höchsten Universitätsgebäude: „We love you, Dick“.




© 2013 Rudolf Öller, Bregenz


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Helden der Wissenschaft:
Kurt Friedrich Gödel
(1906-1978)
war ein österreichischer Mathematiker. Er beschrieb mit seinen Unentscheidbarkeitssätzen die Grenzen der Beweisbarkeit. Er revolutionierte dadurch das Verständnis von Logik und Mathematik.

 

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben.

Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension

Rudolf Oeller:

Theke, Antitheke, Syntheke

Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod.

Verlag novum, Zürich.
ISBN 978-3-99130-025-0

Wir waren eine Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern, ein Heavy Metal-Pater, ein schwuler Bierbrauer, eine nymphomanische Jungfrau, ein verkrachter Physiotherapeut und andere schräge Figuren waren dabei.
Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Gruppe von Leseratten, Spinnern, Plaudertaschen. Ein Drink-Team der Extraklasse. Jeder von uns hatte eine dunkle Vergangenheit und etwas zu verbergen.
Voll Hoffnung starteten wir ins Neue Jahr, am Ende wurde es eine Reise in den Tod.

Leser dieser Internetseite werden den einen oder anderen Artikel im Buch wiederfinden.

Das Buch ist beim novum-Verlag, bei Amazon und im Buchhandel erhältlich.

Interview zum Buch