Welt der Naturwissenschaften (Scientific Medley)

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 Jahresübersicht 2007


25. Oktober 2021

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LEONHARD EULER


Wenn es nach dem Wunsch des geistlichen Vaters gegangen wäre, hätte der am 15. April 1707 in Basel geborene Leonhard Euler Theologie studieren sollen. Er begann mit dem Theologiestudium, besuchte allerdings auch Vorlesungen über Geometrie, Arithmetik und Astronomie. In der Folge kam Euler in Kontakt mit dem Kreis um den Mathematiker Johann Bernoulli (der Bruder des berühmten Mathematikers und Physikers Jakob Bernoulli). Die Theorien der großen Mathematiker Isaac Newton und René Descartes faszinierten den jungen Schweizer Studenten Euler schließlich mehr als die Theologie, also wandte er sich ganz der Mathematik zu. Bereits im Alter von 26 Jahren wurde er Professor für Physik an der neu gegründeten Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg. Eulers mathematische Fähigkeiten waren verblüffend. Die Lösung der 1735 von der Pariser Akademie gestellten Aufgabe der Zeitbestimmung aus Beobachtungen der Sonnenhöhe, für die eine Frist von mehreren Monaten gestellt worden war, gelang Euler innerhalb weniger Tage.

Bald hatte sich Euler einen internationalen Ruf als Mathematiker und Physiker erworben. 1741 folgte er einem Ruf Friedrichs des Großen an die Akademie der Wissenschaften in Berlin. Euler arbeitete in den folgenden Jahren intensiv an noch ungelösten Problemen der Mathematik, der Physik und der Astronomie. Er lieferte bedeutende Beiträge zu der von Isaac Newton und Gottfried Leibniz entwickelten Differential- und Integralrechnung, zur Theorie der Differentialgleichungen, ebenso zur Zahlentheorie, zur analytischen Geometrie und zu vielen anderen Bereichen der Mathematik und Physik.

Leonhard Euler hat tiefe Spuren in der Mathematik hinterlassen. Die Bezeichnung der Kreiszahl 3,1416 mit dem griechischen Buchstaben Pi geht auf ihn genauso zurück wie das Summenzeichen 'Sigma' und die Abkürzung f(x) („f von x“) für eine mathematische Funktion. Schüler an einem Gymnasiums lernen heute, dass die Quadratwurzel aus eins entweder plus eins oder minus eins sein kann. Was aber ist die Wurzel aus minus eins? Euler verwendete "i" als die entsprechende Bezeichnung für die imaginäre Einheit, also die Wurzel aus minus eins. Auch die Zahl e = 2,71828 als Basis der natürlichen Logarithmen stammt von Euler. Nach 25 Jahren in Berlin kehrte er 1766 nach St. Petersburg zurück, wo er kurz darauf erblindete. Trotzdem entstand – assistiert von seinen Söhnen – fast die Hälfte seines Lebens-werks in dieser Zeit. Euler starb 1783 in St. Petersburg.

Am 15. April 2007 jährt sich zum dreihundertsten Mal der Geburtstag des großen Schweizer Mathematikers. Dies ist der Anlass zu einer Reihe von Gedenkfeiern an vielen Universitäten.




© 2007 Rudolf Öller, Bregenz


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hatte die scheinbar verrückte Idee, Öltröpfchen in einem elektrischen Feld schweben zu lassen und vermaß damit erstmals die elektrische Elementarladung.

Silvia liest

Rudolf Oeller:

"Theke, Antitheke, Syntheke"
(Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod)
Verlag novum, Zürich. ISBN 978-3-99130-025-0

Buchrückentext: "Wir waren eine großartige Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern waren dabei. Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Truppe, fast schon ein Dream Team. Drink Team trifft es allerdings besser. Voll Hoffnung starteten wir ins Coronajahr 2020, am Ende wurde es eine teils fröhliche, teils depressive Reise in den kollektiven Tod.
Zunächst glaubten wir, es habe sich um Unfälle gehandelt, die wahren Hintergründe kamen erst an Weihnachten und auch nur zufällig ans Tageslicht. Wie es zu diesen Ereignissen kam? Das ist eine lange Geschichte, die ich am besten anhand meines Tagebuchs erzähle, beginnend mit dem ersten Stammtisch des verdammten Jahres, an dem wir alle trotz Ringen unter den Augen noch fröhlich feierten."

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