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JAHR DES IMPFENS: DIE Q-SEKTE


Die in den USA entstandene Bewegung „QAnon“, kurz „Q“, ist eine parareligiöse Verschwörungssekte. „Q“ bezieht sich auf eine US-Geheimhaltungsstufe, „Anon“ ist die Abkürzung für anonym. Befeuert wird der Kult durch „Q“. Es handelt sich um einen, eventuell auch mehrere anonyme Personen, die im Internet Nachrichten hinterlassen und andeuten, Zugang zu geheimen US-Regierungsdokumenten zu haben. Obwohl der QAnon-Mythos nach der Wahlniederlage von Donald Trump am Abklingen ist, glauben manche immer noch dessen „drops“, die über Internet eintrudeln. Einige Anhänger von Q vermuten Donald Trump dahinter, andere den verstorbenen oder eventuell doch noch lebenden John F. Kennedy Junior.

Bill Gates

Eines der Verleumdungsopfer von Q ist Bill Gates. Gates war in den Siebzigerjahren ein genialer Computerprogrammierer. Er gründete die Firma Microsoft, kaufte bei einer Minifirma in Seattle ein Betriebssystem, schrieb es für Kleincomputer um und verkaufte das Produkt an IBM und andere Firmen. Microsoft wuchs dadurch zum Weltkonzern. Es folgten Neid und Missgunst - wie immer in solchen Fällen. Als sich Bill Gates in der Weltgesundheitsorganisation WHO zu engagieren begann, entstanden Verschwörungsmythen lange vor Corona. Das deutsche Magazin „Zeit“ fragte 2017: „Die wichtigste Organisation der Weltgesundheit, die WHO, hat ein Problem: Sie ist pleite und deshalb auf Spenden angewiesen. Verliert sie darüber ihre Unabhängigkeit?“ Damals orakelten Journalisten, dass die versiegenden staatlichen und wachsenden privaten Geldquellen der WHO problematisch werden könnten.

Die Wahrheit ist simpel. Nachdem sich Bill Gates aus der Firma Microsoft zurückgezogen hatte, suchte er neue Betätigungsfelder mit seiner „Bill & Melinda Gates Foundation“. Diese Stiftung ist mit Einlagen von fast 50 Milliarden US-Dollar die größte private Stiftung der Welt, noch vor dem britischen „Wellcome Trust“ und der „Open Society Foundations“ von George Soros.

Bill Gates warnte bereits vor Jahren vor einer Pandemie. Das hat er nicht erfunden, sondern auf Mahnungen aufmerksamer Virologen hingewiesen. Niemand hat ihm damals zugehört. Als schließlich die Coronapandemie losbrach, drehten die Q-Recken den Spieß kurzerhand um und beschuldigten Gates, er habe die Sache geplant, um mit seinen Impfstoffen und den angeblich darin enthaltenen elektronischen Chips noch mächtiger zu werden.

Die Auswirkungen von erfolgreichen Massenimpfungen sind in Israel zu beobachten. Die Infektionszahlen, die auch bei uns laufend berichtet werden, besagen nicht viel. Entscheidend sind die Zahlen der Erkrankten und die der belegten Krankenhausbetten. Diese Statistiken weisen in Israel steil nach unten.



© 2021 Rudolf Öller, Bregenz  [/2021/roe_2107]


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Helden der Wissenschaft:
Sir Frederic Grant Banting
(1891-1941)
isolierte erstmals Insulin und bekam dafür den Nobelpreis. Alle erfolgreich behandelten Diabetiker sollten seinen Namen mit Ehrfurcht aussprechen.

Silvia liest

Rudolf Oeller:

"Theke, Antitheke, Syntheke"
(Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod)
Verlag novum, Zürich. ISBN 978-3-99130-025-0

Buchrückentext: "Wir waren eine großartige Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern waren dabei. Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Truppe, fast schon ein Dream Team. Drink Team trifft es allerdings besser. Voll Hoffnung starteten wir ins Coronajahr 2020, am Ende wurde es eine teils fröhliche, teils depressive Reise in den kollektiven Tod.
Zunächst glaubten wir, es habe sich um Unfälle gehandelt, die wahren Hintergründe kamen erst an Weihnachten und auch nur zufällig ans Tageslicht. Wie es zu diesen Ereignissen kam? Das ist eine lange Geschichte, die ich am besten anhand meines Tagebuchs erzähle, beginnend mit dem ersten Stammtisch des verdammten Jahres, an dem wir alle trotz Ringen unter den Augen noch fröhlich feierten."

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