Welt der Naturwissenschaften und Politik

(Scientific Medley)

 Jahresübersicht 2010

Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst. (Abraham Lincoln)

21. September 2026

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BRAUNE CODES


Springerstiefel mit weißen Bändern (Symbol für die weiße Rasse), die Zahlen 18 (für Adolf Hitler), 28 (für „Blood and Honour“) sowie 88 (für „Heil Hitler!“), Jacken von „Alpha Industries“, Blazer mit dem Schriftzug und den Runen der Firma „Thor Steinar“ und andere Erkennungszeichen sind Codes für eine rechte Gesinnung. Verboten ist all das nicht. Problematischer ist es, wenn historische Tatsachen, wie etwa die Existenz von Vernichtungslagern im zweiten Weltkrieg, in Frage gestellt werden. Politiker, die Hemmungen haben, sich von der nationalsozialistischen Ideologie zu distanzieren, flüchten sich in diverse Floskeln. Man solle die Sachen endlich historisch exakt aufbereiten, heißt es da in Interviews, oder auch, man habe eben das historische Bild, das in der Schule vermittelt wurde, übernommen. Ungesagter Nachsatz: Man muss das alles glauben, weil es so vorgeschrieben wird.

Das Logo der Firma “Thor Steinar” wurde aus zwei Runen zusammengesetzt. Eine davon, die nach dem nordischen Kriegsgott benannte Tyr-Rune, steht in der nordi-schen Mythologie für Kampf. Im Nationalsozialismus fand sie Verwendung im Ab-zeichen der Reichsführerschulen und der 32. SS-Division. Runen sind nicht nur alte germanische Schriftzeichen, sie sind auch Symbole für die germanische Mythologie bis hin zur Esoterik. Wer sich in die germanisch-arischen Mythen einlesen will, kommt an den Autoren Guido von List, Jörg Lanz von Liebenfels und Hitlers Chefideologen Alfred Rosenberg nicht vorbei. Zentrum der germanischen Mythologieforschung war die Thule-Gesellschaft, zu der fast alle namhaften Nazi-Ideologen zumindest ein Naheverhältnis hatten.

Die heutige Thule-Gesellschaft muss sich davon natürlich distanzieren. Auf ihrer Homepage heißt es dazu: „Unsere Verbundenheit für ein Reich Deutscher Nation ist bekannt. Dieses Reich wurzelt nicht im so genannten 3. Reich, wie es manchmal unterstellt wird. Ein Reich Deutscher Nation wurzelt in der Geschichte der Europäer selbst.“

Ein ganz bestimmter deutschnationaler Code wurde bisher übersehen. Er zielt auf jüdische Wissenschaftler. Da in bürgerlichen jüdischen Familien höhere Bildung traditionell gepflegt wurde und wird, ist es kein Zufall, dass es viele berühmte jüdische Schriftsteller, Musiker und Naturwissenschaftler gibt. In den Büchern Alfred Rosenbergs („Blut und Ehre“ und andere) werden Juden wie Albert Einstein systematisch beschimpft, weswegen Einstein und andere Juden in nationalen Kreisen bis heute als Feindbild gepflegt werden. Schlichte Germanen halten daher nicht nur die Existenz von Vernichtungslagern, sondern auch Theorien jüdischer Forscher für antideutsche Verschwörungen.




© 2010 Rudolf Öller, Bregenz

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Helden der Wissenschaft:
James Dewar
(1842-1923)
war ein Pionier der Tieftemperaturphysik und entwickelte das "Dewar-Gefäße" zur Aufbewahrung verflüssigter Gase. Tiefgefrorene Embryonen werden in Dewargefäßen aufbewahrt.

Was wären wir ohne die brillanten Naturwissenschaftler und Techniker, die Selbstdenker, die Unangepassten, die bürgerlichen Rebellen, die freien Radikalen, die wahren Staatsmänner! Ideologen sind aus der Zeit gefallen, sie verdanken ihre Effizienz den Dummen.

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben.

Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension

Rudolf Oeller:

Theke, Antitheke, Syntheke

Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod.

Verlag novum, Zürich.
ISBN 978-3-99130-025-0

Wir waren eine Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern, ein Heavy Metal-Pater, ein schwuler Bierbrauer, eine nymphomanische Jungfrau, ein verkrachter Physiotherapeut und andere schräge Figuren waren dabei.
Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Gruppe von Leseratten, Spinnern, Plaudertaschen. Ein Drink-Team der Extraklasse. Jeder von uns hatte eine dunkle Vergangenheit und etwas zu verbergen.
Voll Hoffnung starteten wir ins Neue Jahr, am Ende wurde es eine Reise in den Tod.

Leser dieser Internetseite werden den einen oder anderen Artikel im Buch wiederfinden.

Das Buch ist beim novum-Verlag, bei Amazon und im Buchhandel erhältlich.

Interview zum Buch