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(Scientific Medley)

 Jahresübersicht 1999

Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. (George Orwell)

15. September 2026

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Das Y2k-PROBLEM [1]

Computerprogrammierer neigen wie andere Fachleute dazu, einfache Begriffe so mystisch zu umschreiben, daß kaum jemand weiß, was gemeint ist. Das von Computerfachleuten erfundene Kürzel "Y2k" ist leicht zu entschlüsseln. Y bedeutet year, also Jahr, und k ist die Abkürzung für kilo, was wiederum nichts anderes wie tausend heißt. "Y2k" ist somit eine Abkürzung für das "Jahr 2000".

Eine erstaunlich große Zahl der heute laufenden Computer-Betriebssysteme stammt noch aus einer Zeit, als Speicherplatz und Rechenzeit sehr teuer waren. Die Programmierer mußten im Gegensatz zu heute mit jeder einzelnen Speichereinheit geizen. Um Speicherplatz zu sparen, haben die Programmierer in elektronischen Datenverarbeitungsanlagen (EDV) die Jahreszahlen nur mit den letzten beiden Ziffern angegeben. Auch bei späteren Programmentwicklungen wurde diese Praxis aus purer Gewohnheit beibehalten. Man war nämlich der Meinung, daß sowohl die Computer als auch die Programme kurzlebig seien und die Jahrtausendschwelle nicht erreichen würden. Das war ein Irrtum.

Je nach Computerprogramm kann der 16. Jänner 1999 verschiedene Formen annehmen. Von 99-01-16 über 16/01/99 bis zu 991601 oder 011699 ist alles möglich. Wenn diese Systeme am 31.12.1999 auf den 1.1.2000 umschalten, kann es unter Umständen ein elektronische Probleme geben, weil manche Systeme mit den Datumskombinationen 00-01-01 oder gar 010100 nichts mehr anfangen können, oder - schlimmer noch - bei Auftreten von Nullenkombinationen plötzlich irgendwelche Programmroutinen gestartet oder auch unerwartet beendet werden. Das Teuflischste an der ganzen Sache ist, daß das Problem nicht auf eine eigene fehlerfreie Software beschränkt bleibt. Fehlreaktionen der Computer können auch durch importierte Fremdsoftware auftreten.

Eine bekannte Vorarlberger Firma hat die Steuerung ihres neuen Großlagers mit einer neuen Computersoftware ausrüsten lassen und sich dabei die 2000-Tauglichkeit von der Lieferfirma bestätigen lassen. Beim Probebetrieb ist bei der Umschaltung auf das Jahr 2000 das Computersystem zusammengebrochen. Ein Problem liegt nämlich darin, daß kaum noch eine Firma alle Software-Lösungen selbst entwickelt, sondern Teilprogramme zukauft und in die Eigenentwicklungen implantiert.

Nicht nur Computer haben mit der Datumsumstellung zu kämpfen. Auch elektronisch eingebettete Systeme, die auf Datumsangaben zurückgreifen, wie Klimaanlagen, Telefonanlagen, Kraftwerke, Tresore, Geldautomaten, RADAR-Anlagen, Instrumentenleitsysteme usw. müssen alle für den Jahreswechsel umprogrammiert werden. Es genügt dabei nicht, lediglich die Mehrzahl der Computer fit zu machen. Nur ein einziger Fehler kann wegen komplexer Vernetzungen ganze Systeme in die elektronische Hölle fahren lassen.

Nachsatz: In der Zwischenzeit wurde das Problem erkannt und gelöst. Das Thema ist nur noch eine Fußnote in den Geschichtsbüchern.

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© 1999 Rudolf Öller, Bregenz

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Helden der Wissenschaft:
Jean Bernard Foucault
(1819-1868)
wies mit Hilfe eines langen Pendels die Erdrotation nach, verbesserte das Spiegelteleskop und erfand das Gyroskop, das vor GPS das wichtigste Navigationsgerät in Flugzeugen war.

 

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben.

Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension

Rudolf Oeller:

Theke, Antitheke, Syntheke

Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod.

Verlag novum, Zürich.
ISBN 978-3-99130-025-0

Wir waren eine Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern, ein Heavy Metal-Pater, ein schwuler Bierbrauer, eine nymphomanische Jungfrau, ein verkrachter Physiotherapeut und andere schräge Figuren waren dabei.
Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Gruppe von Leseratten, Spinnern, Plaudertaschen. Ein Drink-Team der Extraklasse. Jeder von uns hatte eine dunkle Vergangenheit und etwas zu verbergen.
Voll Hoffnung starteten wir ins Neue Jahr, am Ende wurde es eine Reise in den Tod.

Leser dieser Internetseite werden den einen oder anderen Artikel im Buch wiederfinden.

Das Buch ist beim novum-Verlag, bei Amazon und im Buchhandel erhältlich.

Interview zum Buch