Welt der Naturwissenschaften und Politik

(Scientific Medley)

 Jahresübersicht 2011

Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst. (Abraham Lincoln)

21. September 2026

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E = mc2: ENERGIE


E ist die Abkürzung für Energie. Über Jahrtausende kannten die Menschen nur unterschiedliche Kräfte, die anscheinend getrennt voneinander existierten. Feuer, Stürme, Gewitterblitze usw. nannten die Naturforscher „lebendige Kraft“. Andere Kräfte erhielten Bezeichnungen. Erz aus der Stadt Magnesia, das auf Eisen anziehend wirkte, besaß eine „magnetische“ Kraft. Bernstein, den man an trockenem Leinen rieb, knisterte. Da Bernstein auf Griechisch „elektron“ heißt, benannte man diese Kraft nach dem Bernstein, heute ist das die „Elektrizität“. Bis ins neunzehnte Jahrhundert beschränkten sich die Naturforscher darauf, die Kräfte einzeln zu untersuchen.

Im neunzehnten Jahrhundert tauchten Männer auf, die erkannten, dass die Kräfte auf geheimnisvolle Weise miteinander etwas zu tun haben. Der erste war der Engländer Michael Faraday (1791-1867), der nur deshalb eine Buchbinderlehre begann, weil er sich auf eigene Faust weiterbilden und Bücher lesen wollte. Seine ersparten Mittel investierte er in Vorlesungen von Sir Humphry Davy (1778-1829), einem angesehenen Chemiker und Physiker, der damals eine Art wissenschaftlicher Rockstar war. Faraday fasste seine Vorlesungsskripten zusammen, band sie zu einem Buch und schickte sie an Sir Davy. Dieser war so beeindruckt, dass er Faraday als Assistent anstellte. Damals war das noch möglich, heute nicht mehr, denn wenn ein Forschungsgebiet ein bestimmtes Niveau überschritten hat, ist es für Laien ohne fundierte Kenntnisse nur schwer zugänglich. Faraday arbeitete mit Begeisterung und machte zahlreiche Entdeckungen, so 1831 die elektromagnetische Induktion und damit die Grundlage zum Bau von Generatoren, Elektromotoren und Transformatoren. Induktion bedeutet, dass veränderliche Magnetfelder eine elektrische Spannung erzeugen. Damit war es Faraday gelungen, zwischen zwei anscheinend verschiedenen Kräften, der Elektrizität und dem Magnetismus, eine direkte Verbindung herzustellen.

James Prescott Joule (1818-1889), ein Bierbrauer, der sich in seiner Freizeit mit Flüssigkeiten und Gasen beschäftigte, entdeckte ein ähnliches Phänomen. Er konnte Bewegungsvorgänge und Temperaturen so genau messen, dass er schließlich zeigen konnte, wie Bewegung nach einem ganz bestimmten Naturgesetz in Wärme umgewandelt werden kann. Das wird heute „mechanisches Wärmeäquivalent“ genannt. Diese und andere Entdeckungen ermutigten die Physiker, nach weiteren Zusammenhängen zu suchen, was unausweichlich zum Energiebegriff führen musste. Heute wissen wir, dass die Energie, so wie die Masse, eine technische „Erhaltungsgröße“ ist. Das war ein weiterer Meilenstein zu Einsteins Formel.




© 2011 Rudolf Öller, Bregenz

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Helden der Wissenschaft:
James Dewar
(1842-1923)
war ein Pionier der Tieftemperaturphysik und entwickelte das "Dewar-Gefäße" zur Aufbewahrung verflüssigter Gase. Tiefgefrorene Embryonen werden in Dewargefäßen aufbewahrt.

Was wären wir ohne die brillanten Naturwissenschaftler und Techniker, die Selbstdenker, die Unangepassten, die bürgerlichen Rebellen, die freien Radikalen, die wahren Staatsmänner! Ideologen sind aus der Zeit gefallen, sie verdanken ihre Effizienz den Dummen.

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben.

Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Gespräch über Typhons Rache bei Heinzlmaiers Lesezeichen.
Gespräch über Typhons Rache bei Conoscere TV.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension

Rudolf Oeller:

Theke, Antitheke, Syntheke

Thriller über eine tragikomische Stammtischrunde auf dem Weg in den Tod.

Verlag novum, Zürich.
ISBN 978-3-99130-025-0

Wir waren eine Bande von Stammtischbrüdern an der deutsch-österreichischen Grenze, auch zwei Stammtischschwestern, ein Heavy Metal-Pater, ein schwuler Bierbrauer, eine nymphomanische Jungfrau, ein verkrachter Physiotherapeut und andere schräge Figuren waren dabei.
Wir trafen uns jeden Freitag – eine verschworene Gruppe von Leseratten, Spinnern, Plaudertaschen. Ein Drink-Team der Extraklasse. Jeder von uns hatte eine dunkle Vergangenheit und etwas zu verbergen.
Voll Hoffnung starteten wir ins Neue Jahr, am Ende wurde es eine Reise in den Tod.

Leser dieser Internetseite werden den einen oder anderen Artikel im Buch wiederfinden.

Das Buch ist beim novum-Verlag, bei Amazon und im Buchhandel erhältlich.

Interview zum Buch