Welt der Naturwissenschaften und Politik

(Scientific Medley)

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Freiheit - hat sie erst einmal Wurzeln geschlagen - ist eine Pflanze, die sehr schnell wächst.
(George Washington)


26. Mai 2026

Übersicht

STUPID STUDIES


„Studies“ kommt aus dem Englischen und hat mehrere Bedeutungen. Es kann sich um Studien, Untersuchungen, Lernfächer, Skizzen (im künstlerischen Bereich) und Ähnliches handeln. Ergänzungen wie Gender, Postcolonial, Cultural, Media etc. machen aus dem neutralen Studies-Begriff ein gesellschaftspolitisches Kampfvehikel. Es geht dabei um toxische Macht, Ungleichheiten, Geschlecht, Identitäten und andere Ausdrücke aus den Gesellschaftswissenschaften. Diese Studies konnten sich an Universitäten einnisten, obwohl es sich um marxistoide Kindereien handelt, die vorgeben, Wissenschaften zu sein.

Stupid Studies bilden heute eine pseudowissenschaftliche Munition gegen die Freiheit der Meinungsäußerung. Ein Vorfall an der Universität Wien zeigt schlaglichtartig, welch negativen Einfluss Vertreter dieser Studies haben.

Lächerlich

Rudolf Taschner, der bekannte Professor und ÖVP-Wissenschaftssprecher im Parlament, hätte von der Universität Wien ein Goldenes Doktordiplom bekommen sollen. Die Universität sagte die Ehrung ab, weil Taschner unerwünschte Äußerungen zum Klimawandel, zu Gender- und zu Postcolonial Studies gemacht hatte. Taschner ist ein anerkannter Mathematiker, ehemaliger Wissenschaftler des Jahres und Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Die bereits im Mittelalter gegründete Universität Wien zählt zu den ältesten Universitäten Europas. Sie wurde nun durch den Vorsitzenden des Senats in aller Welt lächerlich gemacht.

Der Vorsitzende des Senats der Universität, ein unbedeutender und unbekannter Universitätslehrer aus der Studies-community schrieb: "Der Senat hat den Antrag auf Erneuerung des Doktorates von ao. Univ.-Prof. Dr. phil. Rudolf Taschner aufgrund seiner Äußerungen in Bezug auf Evidenz, Autonomie und Freiheit der Wissenschaft (insbesondere zum Klimawandel, zu Vergaberichtlinien des FWF, zu Gender und Postcolonial Studies) abgelehnt." Taschners hatte den Klimawandel als „Scheinproblem“ und als „risikoloses“, aber „außerordentlich profitables Geschäft“ bezeichnet. Taschner hatte als Gipfel der Ketzerei die Förderung eines Forschungsprojekts im Umfeld von Kunst, Gender Studies und Postcolonial Studies als „verbranntes Geld“ bezeichnet. Eine Todsünde in den Augen woker Hexenjäger.

Kaffeesud

Sehen wir uns einige Blüten aus der woken Studies-Welt an. Die Klimadebatte ist längst entgleist, seit das Wort „Klimaleugner“ – eines der dümmsten Wörter überhaupt – in die Welt gesetzt wurde. Auch ich wurde schon als Klimaleugner bezeichnet, obwohl ich alle Klimazonen der Welt von der Arktis über die Tropen bis zur Antarktis kennenlernen durfte. Kein vernünftiger Mensch leugnet das Klima. Wir wissen, dass die Temperaturen zurzeit steigen, ein Blick auf die Gletscher genügt. Unsere Gletscher schmolzen im Laufe von drei Jahrtausenden mindestens zweimal und bauten sich wieder auf, wie Untersuchungen von Gletschermoränen und Bohrkernen eindeutig zeigen. Das Ausmaß des menschlichen Einflusses können wir bestenfalls vermuten, in Wahrheit wissen wir wenig. Jeder Versuch, die Welttemperaturen in einigen Jahrzehnten zu berechnen, ist Kaffeesudleserei.

Stuart Hall

Stuart Hall (1932 – 2014) stammte aus Jamaika. Er war ein britischer Soziologe und zählte zu den wichtigsten im Westen lebenden marxistischen Ideologen des 20. Jahrhunderts. Er schrieb als Gründungsredakteur viele Jahre für die marxistische Zeitschrift „New Left Review“. Hall war einer der Begründer und ein Hauptvertreter der Cultural Studies, die sich später aufspalteten, wobei Gender- und Postcolonial Studies an Bedeutung zunahmen.

Die pseudowissenschaftlichen Studies, die sich an unseren Universitäten breit gemacht haben, sind zum Teil Derivate des Marxismus, auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer erkennbar ist. Das „Centre for Contemporary Cultural Studies“ (CCCS) in Birmingham war ein Zentrum der Studies-Bewegung. Viele Ideen entstanden dort. Die abstruse These, wonach es mehr als zwei Geschlechter gibt, entstand an der Universität Berkeley durch Judith Butler und entwickelte sich zu den bekannten Gender Studies. Butler ist zwar keine deklarierte Marxistin, aber auch sie konnte sich marxistischen Ideen nicht entziehen. Butler beschäftigt sich mit Geschlecht, Macht, sozialen Strukturen, ökonomischen Bedingungen und Ungleichheit. Das sind Bereiche, die auch im Marxismus eine Rolle spielen.

Ein Kennzeichen aller Studies sind die auffallenden Verwendungen von Fremdwörtern und eigenartigen Wortschöpfungen, wodurch Intellektualität und Tiefgang simuliert werden sollen. „… dass wir es nicht länger mit einer homogenen Entität ‚Frau‘, die einer anderen homogenen Entität ‚Mann‘ gegenübersteht, zu tun haben, sondern mit einer Multiplizität sozialer Verhältnisse, in denen sexuelle Differenz immer in sehr unterschiedlicher Weise konstruiert wird.“ Diese und andere weltbewegende Worte schrieb die belgische Politologin Chantal Mouffe.

Womens Studies

Die amerikanische Politologin Wendy Brown weiß es noch besser. Die Queer Studies entwickelten sich ihrer Meinung nach aus der Kritik an feministischer Identitätspolitik, aus deren Widerhall in den Womens Studies, sowie identitätspolitischen Selbstabschließungstendenzen in der Schwulen- und Lesbenszene bzw. in den Gay and Lesbian Studies. Was immer dieses Geplauder heißen mag, es klingt imposant. Egal welche Schriften man über Studies liest, es wimmelt nur so von verkrampften Wortschöpfungen wie „sexueller Essentialismus“, „Achse rassifizierter Identitäten“, „konstitutive Nicht-Stillstellbarkeit“ und andere. Lustig wird es, wenn sich diese Studies-Leute auf naturwissenschaftlichen Boden wagen. Da werden Chromosomen irrtümlich unter Anatomie (statt Genetik) gelistet und Gene für unsichtbar erklärt, was schon lange nicht mehr stimmt.

Studies sind Ansammlungen holpriger Formulierungen und Vermutungen, die weder beweis- noch widerlegbar sind. Studies haben mit Wissenschaft genauso nichts zu tun wie der Marxismus. Die Studies haben keinen praktischen Wert und sind nichts anderes als das Abfackeln von Steuergeldern. Stupid-Studies als Sammelbezeichnung drängt sich geradezu auf.



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Helden der Wissenschaft:
Alessandro Graf von Volta
(1745-1827)
baute die erste leistungsfähige Batterie und begründete dadurch die Elektrodynamik. Die Einheit der elektrischen Spannung ist nach ihm benannt.

 

Rudolf Oeller:

Typhons Rache

Thriller über die vernichtende Kraft der Rache und den Traum vom ewigen Leben im Diesseits.
(Fortsetzung von Typhon District)
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791257032685

Ein geheimes Forschungsprojekt diente der Produktion von Mensch-Tier-Hybriden. Es wurde erschaffen im Namen des Fortschritts für die Transplantation von Organen, ging aber zugrunde im Schatten politischer und ökonomischer Macht.
Ben Schmitt, einst leitender Genetiker im Projekt Typhon District, lebt im US-Zeugenschutz. Doch die Geister der Vergangenheit lassen ihn nicht los: ein gestohlenes Jahrhundertprojekt, verschwundene Freunde, eine verschollene Geliebte, ein Verrat, der nach Vergeltung schreit.
Gemeinsam mit seinem Freund Mo begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch Europa und Asien – auf der Suche nach Antworten, nach Wahrheit, nach Rache. Doch jeder Schritt bringt sie tiefer in ein Netz aus Geheimdiensten, tödlichen Feinden und der grausamen Erkenntnis, dass manche Grenzen der Wissenschaft nie hätten überschritten werden dürfen. Als Ben und Mo erfahren, dass ihr gestohlenes Projekt auf Befehl höchster Regierungsmitglieder in den USA und Russland weiter betrieben wird, kämpfen sie bereits um ihr Leben.
Beklemmend realistisch und gnadenlos spannend – Typhons Rache ist ein rasanter Thriller über die Hybris der Wissenschaft, die Abgründe menschlicher Gier und die zerstörerische Kraft des Vergeltungsdrangs. Wer Gott spielt, muss bereit sein, den Preis zu zahlen.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.

Rudolf Oeller:

Typhon District

Thriller über eine Gruppe junger Wissenschaftler, die an ihrer Gier zugrunde ging.
Europa Verlagsgruppe.
ISBN 9791220149914

Als Ben, ein Molekularbiologe, um Hilfe gebeten wird, weil die Schimpansenweibchen im Zoo keinen Nachwuchs bekommen, ahnt er noch nicht, dass seine Welt bald aus den Fugen geraten wird. Die Ursache der Zeugungsunfähigkeit ist nämlich eine Chromosomenmutation der Affendamen, und die bringt seinen Chef auf eine folgenreiche Idee. So entsteht das unter Verschluss gehaltene Projekt Typhon District, benannt nach einem Hybridmonster aus der Mythologie. Erst allmählich kommen bei Ben und seinem internationalen Team Zweifel auf. Doch da sind sie bereits tief in einem Strudel von Geld und Machtgier, Manipulation und Skrupellosigkeit gefangen. Nicht nur ihre eigenen Leben sind bedroht. Als sie das bemerken, ist es bereits zu spät.

Das Buch ist im Handel und im im Internet erhältlich.
Typhon District - Rezension