2005 frontpage 2007

WELT DER NATURWISSENSCHAFTEN 2006

2006  
www.nature.com


Science online

National Geographic

www.spektrum.de

www.wissenschaft.de

Skeptiker: www.gwup.org

Welt der Biologie

Onmeda

30.12.2006 GUTE VORSÄTZE Es gibt Neujahrsvorsätze der anderen Art, die sich zwar leicht verwirklichen lassen, die aber eine gewisse Entschlusskraft und ein soziales Verantwortungsgefühl erfordern.
23.12.2006 STERNE Unser Kosmos besteht nicht nur aus leuchtenden Sternen, Planeten und Monden. Er besteht auch aus Monstern. Schwarze Löcher sind beispielsweise Ungetüme, die nicht leuchten, weil sie ihr eigenes Licht verschlingen und manchmal ihre kosmische Umgebung leerfressen.
16.12.2006 J. J. THOMSON In der Zeit, in der sich Physiker nicht einigen konnten, ob die Materie aus Atomen besteht oder nicht, machte der englische Physiker Joseph John Thomson eine wichtige Entdeckung mit hohen elektrischen Spannungen in Kathodenstrahlröhren.
9.12.2006 DIE URSPRÜNGE Die diesjährige vorweihnachtliche Sachbuchempfehlung befriedigt sowohl biologische als auch historische Neugier. Das mit über 400 farbigen Fotos und Bildern ausgestattete neue Buch „Die Ursprünge der Menschheit“ enthält nicht nur einen vollständigen Bericht über die Entwicklung der Menschheit in den letzten Millionen Jahre sondern auch Fragen der Kultur und Religion.
2.12.2006 DIE AIDS-WELLE Aids ist überall, auch bei uns, wieder auf dem Vormarsch. China und Indien zeigen gewaltige Zuwachsraten, und in Afrika südlich der Sahara kann man nur noch von apokalyptischen Zahlen sprechen. Im Jahr der Fußball-WM werden allein in Südafrika 2 Millionen Aids-Vollwaisen unter 15 Jahren erwartet.
25.11.2006 DAS FLINTSTONE-MUSEUM Religiös-fundamentalistische Kreise errichten zurzeit in der Nähe von Cincinatti (USA) ein „Creation Museum“ über die Entstehung der Erde und die Geschichte des Lebens. In diesem wahrscheinlich kuriosesten Museum der Welt, einem Art Disneyland für Leichtgläubige, wird ab 2007 Verblüffendes berichtet.
18.11.2006 NOBELPREISE 2006: CHEMIE Die Macht der modernen Genetik und Molekularbiologie zeigt sich an den diesjährigen Medizin- und Chemie-Nobelpreisen. Bei beiden Preisen spielt das Molekül Ribonukleinsäure (RNA) die entscheidende Rolle. Dieses lange Zeit unterschätzte Molekül hat sich im Laufe der letzten Jahre als großer Zampano in der Molekularbiologie entpuppt.
11.11.2006 NOBELPREISE 2006: MEDIZIN Nobelpreise gibt es seit über hundert Jahren, die meisten sind berechtigt, manche Verleihungen dürfen hinterfragt werden. In diesem Jahr gibt es nichts zu hinterfragen. Alle klassischen Preise (Medizin und Physiologie, Chemie und Physik) wurden für Durchbrüche verliehen, deren Folgen man zurzeit noch kaum abschätzen kann.
4.11.2006 NOBELPREISE 2006: PHYSIK Die Arbeiten der diesjährigen Physik-Nobelpreisträger basieren auf Messungen mit dem 1989 gestarteten NASA-Satelliten „Cosmic Background Explorer“ (COBE). Der Satellit maß Temperaturschwankungen in der Hintergrundstrahlung, die auf die Entstehung der Galaxien zurückzuführen sind. Der ganz große Durchbruch der Urknalltheorie ist damit geschafft.
28.10.2006 GENE RODDENBERRY Star Trek-Produzent Gene Roddenberry war der erste Autor und Produzent, der 1985 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhielt. Roddenberry wäre am 19. August 85 Jahre alt geworden. Er starb vor 15 Jahren, am 24. Oktober 1991, in Santa Monica in Kalifornien.
21.10.2006 GENERAL JACK RIPPER Wenn die neuen kleinen und völlig verarmten Nuklearmächte ihre Technik als ihren einzigen selbstgefertigten Exportartikel an terroristische Organisationen weiter geben, dann sind alle Länder der freien Welt bedroht. Nicht nur die USA.
14.10.2006 ICH ENTSCHULDIGE MICH NICHT Der Zeitvertreib chronisch beleidigter Islamisten besteht darin, unschuldige Menschen zu ermorden, Gebäude abzufackeln und von bedeutenden Frauen und Männern der freien Welt mit albernen Argumenten Entschuldigungen einzufordern. Dabei gibt es viele Gründe, sich nicht zu entschuldigen.
7.10.2006 LUCYS BABY Kürzlich gelang ein außergewöhnlicher Fund, der die Biologen in Aufregung versetzte: Das kleine Mädchen von Dikika, genannt auch „Lucys Baby“. Im Max Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie ist man überzeugt, eine weitere Übergangsform in der Familie der Hominiden (Menschen und deren Vorfahren) gefunden zu haben.
30.9.2006 BILDUNGSNOTSTAND? Die kürzlich kolportierte Meldung, wonach Österreich zu wenige Akademiker ausbilde, war deshalb ärgerlich, weil kaum jemand die Zahlen hinterfragte. Es gibt europäische Länder, in denen Krankenschwestern, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Kindergärtnerinnen, Pflichtschullehrer und andere Berufsgruppen zu den Akademikern gezählt werden.
23.9.2006 ÖKOLOGIE UND ÖKONOMIE Staatsverschuldungen, Wirtschaftskriminalität, begrenzte Rohstoffreserven, die Veränderung der Ökosysteme durch die globale Erwärmung und schwindenede Trinkwasserreserven bilden bei einer rapid wachsenden Menschheit die größten Herausforderungen. Diese Probleme können nur von Politikern gemeistert werden, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch denken und handeln können.
16.9.2006 LUDWIG BOLTZMANN Die klassische Physik schien an einem toten Punkt angelangt, als man nach den Zusammenhängen zwischen Energie und Wärme und nach deren physikalischen Grundlagen suchte. In dieser Situation wies der Wiener Physiker Boltzmann den Weg, der direkt in die Atom- und Quantenphysik führte.
9.9.2006 299792458 m/s Die Bregenzer Festspiele sind ein Taktgeber der Moderne geworden, ohne in einem einfältigen Provokationismus zu versinken. Die Lichtgeschwindigkeit als Zahl auf dem neu renovierten Festspielhaus symbolisiert diesen Trend.
2.9.2006 IDEOLOGIEN: EPILOG Richtlinien zum Umgang mit Ideologien finden sich beim österreichischen Philoso-phen Sir Karl Popper. Sein Fragenkatalog könnte Grundlage eines ideologiekritischen Unterrichtsprinzips werden, das nicht nur das Fach Geschichte betrifft.
26.8.2006 IDEOLOGIEN: PLATON Platon empfahl, gegen Atheisten gewaltsam vorzugehen und jeden unreligiösen Materialismus zu verbieten. Platons Lieblingsidee war die Reinhaltung des Staates von schlechten Elementen. Er empfahl, um es hart aber korrekt auszudrücken, ideologische Abweichler als Feinde des Staates zu liquidieren.
19.8.2006 IDEOLOGIEN: HEGEL Nachdem Hegel die Kunst der Dialektik zu neuen spekulativen Höhen getragen hatte, wurde er der Liebling aller, die eine schnelle Einführung in die Mysterien der Welt der mühevollen Kleinarbeit einer Wissenschaft vorzogen. Hegel wurde dadurch zu einer Art Schutzpatron der Schwafler und Heißluftbläser.
12.8.2006 IDEOLOGIEN: BLACK BOX Der Behaviorismus war einst ein mächtiger Bereich der Psychologie. Als naturwissenschaftliche Disziplin ist heute nur noch vereinzelt vorhanden. Er ist zwar keine Ideologie, gelangt aber durch seine reduzierende Sicht des menschlichen Bewusstseins hart an deren Grenze.
5.8.2006 IDEOLOGIEN: INTELLIGENT DESIGN Der logische Fehler der Vertreter der ID-Lehre liegt nicht im religiösen Glauben sondern in der Behauptung, einen „intelligenten Designer“ des Lebens wissenschaftlich beweisen zu können. Das aber ist definitiv unmöglich. ID ist somit keine Wissenschaft sondern eine naiv gestrickte Ideologie.
29.7.2006 IDEOLOGIEN: ISLAMISMUS Der Islamismus hat so wie alle großen Gewaltideologien einen großen Feind: Es ist die aufgeklärte bürgerliche Gesellschaft, die eine Freiheit der Kunst, der Wissenschaft und der politischen Willensbildung zulässt.
22.7.2006 IDEOLOGIEN: MARXISMUS Der Kommunismus ist die älteste und tödlichste weltumspannende Gewaltideologie in der Geschichte der Menschheit. Der radikale Vernichtungswille der Kommunisten steht dem der Nationalsozialisten um nichts nach.
15.7.2006 IDEOLOGIEN: RASSENLEHRE Das zentrale Hirn hinter der nationalsozialistischen Rassenlehre war Alfred Rosenberg. 1930 veröffentlichte er sein Hauptwerk "Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts". Dieses Buch ist die ideologische Basis des nationalsozialistischen Rassenwahns, eine grausame pseudowissenschaftliche Publikation mit todbringender Wirkung.
8.7.2006 SOMMERSERIE: IDEOLOGIEN Der Begriff der Ideologie ist eindeutig negativ besetzt. Ein Ideologe ist ein Mensch, der praxis- und realitätsferne Ideen entwickelt, die aufgrund irrealer Wahrheitsansprüche und dogmatischer Verirrungen nicht überprüft werden dürfen, meist auch gar nicht können. Im schlechten Sinne bilden Ideologien ein Sammelsurium weltfremder Theorien und starrer Konzepte.
1.7.2006 KERNFUSION Von der Entwicklung der Kernfusionsreaktoren erwartet man sich seit Jahrzehnten eine Lösung der Energiefragen. Ob solch ein Reaktor jemals routinemäßig laufen wird, und welche Gefahren drohen, ist noch kaum bekannt. Trotzdem sollte man Grundlagenforschungen dieser Art nicht ausschließlich negativ beurteilen.
24.6.2006 ANTI-AGING Eine Fachzeitschrift bringt die Anti-Aging-Hype auf den Punkt: "Die unhaltbaren Versprechungen in Bezug auf einen hormonellen Jungbrunnen basieren auf einer Kombination von Wunschvorstellungen und finanziellen Interessen.“
17.6.2006 BEGINN DES LEBENS Wann beginnt menschliches Leben? Die Meinungen gehen auseinander. Wissenschaftlich gesicherte Aussagen gibt es nicht. Schüler haben dazu ihre eigene Meinung.
10.6.2006 BIKINI Der ewig junge zweiteilige Badeanzug feiert ein Jubiläum, da sein französischer Modeschöpfer das Kleidungsstück nach einem Ort benannte, an dem vor 60 Jahren der Weltuntergang als heißes Spektakel inszeniert wurde.
3.6.2006 VERSCHWÖRUNG Der Film „Sakrileg“ hat die Wogen der Erregung hochgehen lassen. Es geht um das Thema, aus dem die meisten Bestseller gestrickt werden: Verschwörung. Wer glaubt, an dieser netten Indiana-Jones-Geschichte könnte etwas dran sein, begibt sich geistig zurück ins Mittelalter.
27.5.2006 PLANET DER AFFEN Die ruhmreichen Erkenntnisse der Wissenschaft unters Volk zu bringen, ist eine der selbst gestellten Aufgaben der seriöseren Medien. Jede Tageszeitung, jedes Magazin, das etwas auf sich hält, füllt regelmäßig Seiten mit Berichten über die großen Neuigkeiten. Manchmal aber fährt ein Bericht ein wissenschaftliches Thema voll an die Wand.
20.5.2006 GEJAGT, GEFANGEN, GEDEMÜTIGT, GETÖTET Es ist an der Zeit, unser Verhältnis zu den Menschenaffen, letztlich auch zu allen anderen Tieren zu überdenken. Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur mit ihrer Artenvielfalt trotz oder gerade wegen unserer grotesken Übertechnisierung.
13.5.2006 TIKTAALIK Eine Forschergruppe suchte in den Sedimenten eines Flussbettes 1000 Kilometer südlich des Nordpols nach einer Übergangsform zwischen Fischen und Amphibien. Diese Region befand sich vor etwa 400 Millionen Jahren am Äquator. Die Annahme der Paläontologen erwies sich als richtig, der Fund erwies sich als Sensation.
6.5.2006 ERSTE HILFE IN BEWEGUNG Im Herbst 2005 wurden auf einem Ärztekongress in den USA umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten präsentiert. Erstmals in der Geschichte hatte man sich systematisch der Frage gewidmet, ob die Erste Hilfe-Maßnahmen, die bisher gelehrt worden waren, sinnvoll und richtig sind.
29.4.2006 DER FALL TSCHERNOBYL Die Explosion des Kernkraftwerks Tschernobyl vor 20 Jahren hatte mehrere Ursachen. Das Konstruktionsprinzip war auf das Atomwaffenprogramm der ehemaligen Sowjetunion abgestimmt, und die überforderte Mannschaft sollte einen riskanten technischen Versuch durchführen, stand aber unter Zeitdruck.
22.4.2006 PIERRE UND MARIE Kaiser, Könige, Künstler und Wissenschaftler waren meist verheiratet oder hatten Lebenspartnerinnen, die ein für die Öffentlichkeit nicht oder kaum sichtbares Leben führten. Bei der berühmten Physikerin Marie Curie ist es umgekehrt. Hier erhebt sich die Frage, wer der Mann an ihrer Seite war.
15.4.2006 DIE GRETCHENFRAGE „Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind“ sagte Einstein. Dieses Zitat wirft die Gretchenfrage auf, wie es die großen Männer der Wissenschaft mit der Religion gehalten haben.
8.4.2006 HUNDE AUF SIRIUS Das Zitat des englischen Premiers Winston Churchill, wonach er nur den Statistiken traue, die er selbst gefälscht hat, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass die Fälschung nicht darin liegen muss, dass man Zahlen manipuliert oder falsche Formeln verwendet, sondern schlicht und einfach in der Interpretation.
1.4.2006 APRIL! APRIL! Der 1. April ist zu einer Dauereinrichtung geworden. In einer Welt der globalisierten Informationsfluten werden viele von uns Opfer eines permanenten Aprils, in den wir uns wegen unserer eigenen Vorurteile selbst zu schicken pflegen. „Ex eventu iudicium facere, non ex conslio“ erkannte schon Cicero. Aufgrund des Ergebnisses soll man sich ein Urteil bilden, nicht durch die bloße Absicht.
25.3.2006 ENIAC, MANIAC & Co Während der Beginn des Computerzeitalters umstritten ist, kann 1956 als das Jahr des Durchbruchs in der Anwendung bezeichnet werden. Vor 50 Jahren entwickelte John Backus die heute noch gebräuchliche Sprache Fortran, John McCarthy erfand Lisp und das Programm MANIAC I war das erste, das einen Menschen bei einer Schachpartie schlug.
18.3.2006 SILVIA IM QUANTENUNIVERSUM Die siebzehnjährige Schülerin Silvia Arroyo Camejo hat ein Buch über Quantenphysik ("Skurrile Quantenwelt") geschrieben, das international Aufsehen erregte.
11.3.2006 PINKY UND DER BRAIN Sollte der Iran die Absicht haben, mit Hilfe von nuklearen Waffen zu einer Weltmacht aufzusteigen, so wäre diese Politik gleichermaßen lächerlich wie gefährlich. Attraktivität und Macht können langfristig nur durch wirtschaftliche, wissenschaftliche, kulturelle und demokratiepolitische Wertzuwächse erreicht werden. Nichts von all dem hat der Iran zu bieten.
4.3.2006 GPS UND GALILEO Ende Dezember 2005 begann mit einem von einer russischen Rakete transportierten Testsatelliten der Aufbau des Navigationssystems „Galileo“, das ab 2010 eine genaue Ortsbestimmung überall auf der Erde ermöglichen soll. Als Konkurrent zum US-System GPS soll Galileo den Weg in ein neues europäisches technologisches Zeitalter weisen.
25.2.2006 EINSTEINS SPUK Professor Zeilinger ist jener Mann, dem es im Rahmen erstaunlicher Experimente gelungen ist, Lichtquanten zu teleportieren. Science Fiction-Kenner nennen so etwas „beamen“. Das Teleportieren von größeren Gegenständen oder gar Lebewesen ist tatsächlich Science-Fiction, aber bei Lichtteilchen kann man das machen.
18.2.2006 BRUDER NEANDERTALER Die Evolution führte zweimal zum Menschen: Auf verschiedenen Wegen und in verschiedener Weise. Dieses doppelte Menschsein ist wie ein Spiegel und regt zu einer gewissen Bescheidenheit an. Wir sind zwar einzigartige, aber keineswegs einmalige Produkte der Evolution. Wir sind nur die letzten Überlebenden.
11.2.2006 EMIL KRAEPELIN konnte nach zahlreichen Forschungen die begründete Vermutung vertreten, dass psychotische Erkrankungen körperliche Ursachen haben müssen. Diese kann man in vielen Fällen medikamentös behandeln. Kraepelin leistete wichtige Beiträge zur Psychopharmakologie und entwickelte die erste international akzeptierte Systematik psychischer Störungen.
4.2.2006 KRIEG DER FORMATE Eine HVD-Scheibe soll in ungefähr 8 bis 10 Jahren mehr als 1000 Gigabyte (1 Terabyte) Daten speichern. Das wären etwa 150 DVDs, 1500 CDs oder 1 Million Disketten. Aber schon in Kürze wird in der Welt der elektronischen Medien durch HDTV und Blu-ray kein Stein auf dem anderen bleiben.
28.1.2006 SLOW NEWS Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete kürzlich über zwei Organisationen namens „Slow Food“ und „Foodwatch“. Diese agieren gegen gemeinsame Feinde: Fast Food und verfaulte Lebensmittel in Supermärkten. Wer wünscht sich da nicht als Ergänzung Vereine wie „Slow News“ oder „Newswatch“?
21.1.2006 NICOLAS LEBLANC war der erste Fabrikant, der den begehrten Rohstoff Soda in größerer Menge erzeugen konnte. Später wurde er vom französischen Staat schwer betrogen. Sein Patent wurde eingezogen, seine Fabrik von der französischen Nationalversammlung beschlagnahmt. Leblanc nahm sich daraufhin vor 200 Jahren am 16. Jänner 1806 das Leben.
14.1.2006 DER DURCHBRUCH DES JAHRES Die Erhebung der Evolutionstheorie zum „Durchbruch des Jahres“ ist auch ein bewusst ausgesendetes Signal an einige kreationistische Gruppierungen in den USA, die einen Kulturkampf gegen die Naturwissenschaften angezettelt haben. Ein Kampf, der schon verloren war, bevor er überhaupt begonnen hatte.
7.1.2006 DAS NEUE KILOGRAMM Das Kilogramm hat sich bis heute jedem Versuch einer ortsunabhängigen Definition widersetzt. Das Kilogramm ist immer noch der Platin-Iridium-Zylinder in einem Kellergewölbe bei Paris. Da dieses Referenzmaß aber regelmäßig einzelne Atome durch Verdampfung verliert, suchen Physiker nach einer Methode, das Kilogramm neu zu definieren.
Zum Seitenanfang